Energieeffiziente Fertigung von Verzahnungen mit erhöhter Tragfähigkeit durch prozessinduzierte Eigenspannungen beim Feinschneiden
Forschungsthema
| Kurztitel | Verzahnungseigenspannungen Feinschneiden |
| Projektbeginn | Q1/2024 |
| Förderung | DFG-Nr. 531865360, STA 1198/26-1 Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG |
| Projektpartner | Lehrstuhl für Umformtechnik und Gießereiwesen, utg, TU München Qcision AG (bis 08/2025) |
| Kontakt | Dr.-Ing. T. Tobie |
Projektbeschreibung
Eine Möglichkeit, Funktionsflächen wirtschaftlich herzustellen, sind Near-Net-Shape-Blanking Verfahren (NNSBV). Die Trennprozesse gehen mit großer plastischer Deformation einher und erzeugen daher Eigenspannungen im Bauteil. Die Grundlage für das aktuell laufende DFG-Erkenntnistransferprojekt wurde im Rahmen des Schwerpunktprogramms SPP2013 (SPP 2013) erarbeitet, in welchem, unterschiedliche NNSB-Verfahren auf die Fähigkeit zur reproduzierbaren Einstellung von Eigenspannungszuständen in präzisionsgeschnittenen Bauteilen untersucht wurden. Es konnte eine deutliche Verbesserung der Bauteillebensdauer bei gleichzeitig hoher geometrischer Genauigkeit erreicht werden. Das Ziel des aktuell laufenden Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines Feinschneidprozesses für das industrielle Umfeld zur Herstellung einer seriennahen Verzahnung mit hoher Tragfähigkeit durch prozessinduzierte Druckeigenspannungen. Durch die Zusammenarbeit mit Industriepartnern aus dem Bereich der Feinschneidtechnologie, der Werkstofftechnologie, der FEM-Prozesssimulation und der Antriebstechnik, soll der kommerziell nutzbare zu entwickelnde Prozess qualifiziert sein, anwendbare Stufenräder durch Feinschneiden zu fertigen.

