Erweiterte Analyse und Berechnungsstudie zum Schadensmechanismus Zahngrundbruch
Forschungsthema
| Kurztitel | Studie Zahngrundbruch |
| Projektbeginn | Q2/2026 |
| Förderung | FVA-Nr. 1110/I Forschungsvereinigung Antriebstechnik e.V., FVA |
| Kontakt | Dr.-Ing. T. Tobie |
Projektbeschreibung
In letzter Zeit ist eine Häufung der Schadensart Zahngrundbruch in Prüfstandsversuchen an unterschiedlichen Verzahnungsgeometrien, sowie von Zahnkranzbrüchen, z.B. an Planetenrädern, mit Rissinitiierung im Zahngrund in der industriellen Anwendung beobachtet worden.
Es wird davon ausgegangen, dass diese Schadensart bei weiterer Optimierung von zukünftigen Verzahnungen gegen die Schadensarten Zahnfuß- und Zahnflankenbruch sowie Grübchen auch im Feld vermehrt auftreten kann. Eine Auslegung gegen diese Schadensart ist aktuell nicht möglich, da Einflussgrößen nicht bekannt sind und der Schadensmechanismus zum heutigen Zeitpunkt nicht genau verstanden ist. Ziel des Projektes ist es daher, den Schadenmechanismus von Zahngrundbrüchen zumindest grundlegend zu beschreiben, sowie (Haupt-)Einflussgrößen auf die Schadensart zu ermitteln und mittels Berechnungsstudien die Sensitivität dieser Schadensart auf die jeweiligen Einflussgrößen zu quantifizieren. Für die Berechnungsstudien sollen sowohl Verzahnungen herangezogen werden, die durch diesen Mechanismus ausgefallen sind, als auch solche, die diese Schadensart nicht, sondern z.B. Zahnfuß-/Zahnflankenbruch, gezeigt haben. Zusätzlich soll auf Basis der Ergebnisse des Forschungsvorhabens eine Verzahnungsgeometrie vorgeschlagen werden, die kritisch hinsichtlich Zahngrundbrüchen ist, sodass zukünftig systematische experimentelle Untersuchungen durchgeführt werden können.
Literatur