Abteilung Additive Fertigung

Die Additive Fertigung ist eine Schlüsseltechnologie bei der Digitalisierung der Produktionstechnik. Schließlich ermöglicht kein anderes Fertigungsverfahren einen derart stringenten und direkten Weg vom digitalen CAD-Modell zum physischen Bauteil. Formen und Werkzeuge entfallen, sodass mithilfe der Additiven Fertigung flexibel und schnell auf Änderungen reagiert werden kann sowie eine wirtschaftliche Individualisierung von Massenprodukten ermöglicht wird. Zusätzlich eröffnet die Additive Fertigung durch die schichtweise Erzeugung von Bauteilen bisher ungekannte Möglichkeiten für die Topologieoptimierung und Funktionsintegration.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des iwb befassen sich forschungsseitig mit der Verarbeitung von metallischen Werkstoffen. Zum Verfahrens-Portfolio zählen im Wesentlichen das pulverbettbasierte Schmelzen von Metallen mittels Laserstrahl (PBF-LB/M, engl.: Powder Bed Fusion of Metals Using a Laser Beam) und die lichtbogen- und drahtbasierte Additive Fertigung (WAAM, engl.: Wire Arc Additive Manufacturing). Komplettiert wird die Ausstattung am iwb durch innovative Eigenbau-Anlagen und Anlagen zur Verarbeitung von Kunststoffen. Letztere werden hauptsächlich in der Lehre oder bei der Fertigung von Prototypen eingesetzt. Die methodischen Kernkompetenzen der Abteilung Additive Fertigung umfassen die Prozessentwicklung, die Prozesssimulation auf unterschiedlichen Betrachtungsskalen und die Prozessüberwachung. Ergänzend hierzu bestehen Kompetenzen im Bereich der spanenden Nachbearbeitung von additiv gefertigten Bauteilen, welche zusammen mit der Abteilung Werkzeugmaschinen aufgebaut wurden.
Leitung der Abteilung: Felix Riegger








